Alpinfreunde für Europaweiten Award nominiert

Die Alpin­freun­de – 2017 als Grup­pe von Natur und Sport­be­geis­ter­ten in Roit­ham von Jür­gen Unter­we­ger gegrün­det und nun 2020, für den „Youli­us Award 2021“ in der Kate­go­rie Sport nomi­niert.

Der Youli­us Award stellt You­Tube-Stars von mor­gen, mit bis zu 10.000 Fol­lo­wern, ins Ram­pen­licht. Ziel des gemein­nüt­zi­gen Ver­eins ist es, die Video­kul­tur mit gerin­ger Reich­wei­te vor den Vor­hang zu brin­gen und zu prä­mie­ren. Die­ser Award wird im gesam­ten EU-Raum aus­ge­schrie­ben und von der Film- und Medi­en Stif­tung NRW, sowie von der Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung geför­dert. Den Gewin­ner erwar­tet ein Pokal, eine Urkun­de und Sach­prei­se, die den qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Video­in­halt der Nomi­nier­ten beloh­nen.

Umso schö­ner ist es, dass das ers­te Mal ein Ver­ein aus dem Bezirk Gmun­den nomi­niert wur­de. Die Lie­be zur Natur, die Lie­be zu den Ber­gen haben Jür­gen Unter­we­ger aus Roit­ham mit sei­ner Gat­tin Sabi­ne, im Jän­ner 2017 dazu bewo­gen, einen Ver­ein, bzw. eine Gemein­schaft zu grün­den: Die Alpin­freun­de

Jede Woche wer­den die eine oder ande­re Tour in den Ber­gen durch­ge­führt; das Ziel kann jeder mit­be­stim­men: „Jeder darf Tou­ren vor­schla­gen, jeder darf bei unse­ren Rou­ten und Tou­ren teil­neh­men. Nur ver­ant­wort­lich, ist jeder ein­zel­ne für sich selbst!“ so Jür­gen Unter­we­ger im Gespräch. Wei­ters sieht er sich auch nicht als Berg­füh­rer oder Gui­de in den Ber­gen, son­dern teilt man sich als Sport- und Natur­be­geis­ter­te Grup­pe den Weg. Jeder darf und kann die Grup­pe bei den gemein­sa­men Tou­ren beglei­ten. Ver­ein­bart wer­den die Tref­fen über eine eigens ein­ge­rich­te­te Whats App Grup­pe, der auch jeder Inter­es­sier­te bei­tre­ten kann. Momen­tan sind 74 Mit­glie­der in der Berg­sport­grup­pe zu fin­den.

Die Tou­ren wer­den gefilmt und anschlie­ßend auf You­Tube online gestellt. Dabei sind die Vide­os nicht Wer­be­fi­nan­ziert, son­dern sol­len die Rou­ten zei­gen, für wen sie geeig­net sind. „Ich mag Wer­bung in Berg­fil­men selbst nicht und möch­te, dass sich mein Publi­kum die Vide­os anschaut!“ Jür­gen mit ener­gi­scher Stim­me. Mitt­ler­wei­le ver­fügt der You Tube Kanal der Alpin­freund bereits weit über 1000 Abon­nen­ten und die Zahl wächst ste­tig. Jür­gen wei­ter im Gespräch: „Ein­fa­che Wan­de­run­gen bis hin zu sehr anspruchs­vol­len Tou­ren, da ist für jeden etwas dabei. Ich möch­te mit mei­nen Vide­os aber auch die Schön­heit der Natur dar­stel­len!“

Zur Per­son von Jür­gen Unter­we­ger
Unter­we­ger, 42 Jah­re alt, ver­hei­ra­tet und 2 Kin­der, lebt in Roit­ham und ist ein Berg­fex durch und durch. Den Ver­ein „Die Alpin­freun­de“ hat er gemein­sam mit Natur,- Berg- und Sport­be­geis­ter­ten Freun­den gegrün­det. Immer mehr Tou­ren wur­den geplant und auch aus­ge­führt. Eins der größ­ten High­lights im Berg­le­ben von Jür­gen war sicher­lich die Bestei­gung des Mont Blanc mit sei­nen 4809m am 17.6.2018.

In Öster­reich zäh­len zu den High­lights der Groß­glock­ner; und dabei immer auf Sicher­heit bedacht. So gehört ein Ers­te Hil­fe Set und ein Not­fall­bi­wak zu der Stan­dart­aus­rüs­tung bei den Tou­ren – immer sehr gut aus­ge­rüs­tet! Jür­gens mah­nen­de Wor­te: „Die Aus­rüs­tung kann im Not­fall Leben ret­ten!“
Selbst kam er auch ein­mal in eine Situa­ti­on, die ihm sei­ne Gren­zen auf­zeig­te und dabei auch etwas Angst berei­te­te: Die Bege­hung des Toten­kopf­gra­bens im Höl­len­ge­bir­ge, dies war eine Klet­te­rei bei schlech­ten Bedin­gun­gen mit Näs­se. Aber er ist sehr stolz, dass bei kei­nen sei­ner Tou­ren je etwas pas­siert ist.

In den Fil­men wird in Mund­art gespro­chen, was immer wie­der zu Kri­tik führt, aber: „Wir sind ein Öster­rei­chi­scher Berg­ka­nal und da wird in Mund­art gespro­chen.“ So der „Chef“ der Alpin­freun­de. Und daher das Fazit jeder Tour: „Es war wie­der a gaunz a lia­be Gschicht.“

Gemein­sam statt ein­sam
Jeder der ger­ne in der Natur Sport betreibt, kennt das Pro­blem: Allein, auf ein­sa­men Pfa­den und Trails ist nur halb so schön. Viel inter­es­san­ter und erleb­nis­rei­cher ist es, wenn man mit Gleich­ge­sinn­ten sei­nem Hob­by nach­ge­hen kann. Der Aus­tausch neu­er Tou­ren und das Fach­sim­peln über Mate­ri­al und ande­ren Din­gen ist somit mög­lich.

Fer­ne Zie­le — ganz nah
Den Watz­mann bestei­gen, Biken am Gar­da­see, eine Hoch­tour in der Scho­ber Grup­pe — alles Zie­le, die für eine Ein­zel­per­son eher nicht durch­führ­bar sind. Schon bei den Sprit­kos­ten ist es nicht Sinn­voll, fer­ne Zie­le anzu­fah­ren. In der Gemein­schaft ist sogar eine ent­fern­te­re Tages­tour mach­bar. Wer­den Sprit und Maut­kos­ten durch die Fahr­zeug Insas­sen geteilt, sind wei­te Zie­le auch wirt­schaft­lich.

Info:
Wem nun das Inter­es­se gepackt hat, kann unter fol­gen­den Links mit den Alpin­freun­den Kon­takt auf­neh­men:
info@alpinfreunde.at
www.alpinfreunde.at
https://ift.tt/2JCoPTH
https://www.youtube.com/c/Alpinfreunde

Bericht und Fotos: Wil­fried Fischer


Source: https://ift.tt/3qMWieU
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