15. Soling Zipfer Trophy Endergebnis

Die Regat­ta-Serie war bereits nach vier Wett­fahr­ten gül­tig gemäß der Aus­schrei­bung wird, soll­ten sechs Wett­fahr­ten bis Sams­tag­abend zustan­de gekom­men sein, der Sonn­tag nicht mehr in Anspruch genom­men. Die sechs Wett­fahr­ten waren bereits am Frei­tag­abend erle­digt, damit sind die Wett­fahr­ten an die­sem Sams­tag der Zucker­streu­ßel auf dem Sah­ne­häub­chen.

Wer in der Früh zum See kam, für den blieb die ste­chen­de Son­ne und der glat­te See nicht unbe­merkt. Am Him­mel war nichts von dem ange­kün­dig­ten Schlecht­wet­ter zu erken­nen. Gegen 10.30 trüb­te sich der Him­mel aller­dings ein und damit setz­te auch eine segel­ba­re West­strö­mung ein. Die Wett­fahrt­lei­tung for­der­te zum Aus­lau­fen auf.

Foto: Gert Schmid­leit­ner

Sie­ben­te Wett­fahrt
Kurz nach 11.00 Uhr konn­te die sie­ben­te Wett­fahrt (die ers­te des drit­ten Tages, die sie­ben­te der Serie) gestar­tet wer­den. Das Feld war an der Linie dis­zi­pli­niert. Der West­wind ist bekannt­lich schwer zu lesen und daher schwe­rer zu segeln. Es schien, dass die lin­ke Sei­te durch die Wind­dre­her bevor­zugt sein könn­te, und dadurch der Weg kür­zer sein wird. Es stell­te sich aller­dings her­aus, dass der Wind auf rech­ten Sei­te fri­scher war und daher die Boo­te auf die­ser Sei­te einen höhe­ren Speed fah­ren konn­ten. Damit kamen die Schif­fe rechts als ers­tes zur Boje. Spieß­ber­ger vor Far­t­ho­fer, Bin­der, Schuh und Felz­mann.

Spieß­ber­ger zeig­te nach einem schwa­chen ers­ten Tag nun bereits zwei Tage in Fol­ge sei­ne Stär­ke. Der Hin­ter­grund: Der Top-Seg­ler hat­te am ers­ten Tag Pro­ble­me mit dem Boot­speed. Da er län­ger auf kei­ner Soling geses­sen ist, fehl­te ihm die Rou­ti­ne mit dem Basis-Trimm (Grund­ein­stel­lun­gen). Er hol­te sich am Don­ners­tag Bin­der und Felz­mann an Bord, die ihm ein paar Tipps gaben und sich damit einen star­ken Kon­kur­ren­ten auf­bau­ten.

Spiess­ber­ger konn­te sich auf der ers­ten Vor­wind abset­zen, wäh­rend Far­t­ho­fer und Bin­der den gan­zen Schen­kel im Zwei­kampf waren. Bin­der konn­te sich an der Lee­bo­je die Innen­po­si­ti­on erkämp­fen und die Boje mit etwas mehr Speed run­den. Von da an setz­te sich Bin­der ab. Die Posi­tio­nen unter den Top drei unver­än­dert. Die sie­ben­te Wett­fahrt ging an das Team AUT 100 Chris­ti­an Spieß­ber­ger / Hel­mut Holz­in­ger (jun) und Ger­hard Schip­fin­ger (Öster­reich, SCA) vor AUT 114 Chris­ti­an Bin­der /Christian Feicht­in­ger /Klaus Kar­toch­will (Öster­reich, YCBb) und AUT 117 Micha­el Far­t­ho­fer / Rudi Mat­heis / Lisa Far­t­ho­fer (Öster­reich, UYCAt­ter­see).

Nach Ende der sie­ben­ten Wett­fahrt begann der Wind stark zu dre­hen und kam immer wie­der aus Süd und dann wie­der aus West. Unter die­sen Bedin­gun­gen war bis auf Wei­te­res an kei­ne Wett­fahrt unter fai­ren Bedinun­gen mehr zu den­ken. Spä­ter zog dann die West­front mit Regen und star­kem Wind durch, zu stark für wei­te­re Wett­fahr­ten, damit stand das End­ergeb­nis nach sie­ben Wett­fahr­ten fest.

Foto: Ire­ne Schan­da

End­ergeb­nis nach sie­ben Wett­fahr­ten
Der Sieg der Zip­fer Tro­phy sowie der Titel Euro­pa­cup Sie­ger 2020 und Öster­rei­cher Staats­meis­ter 2020 in der Soling­klas­se geht an das Team Chris­ti­an Bin­der / Chris­ti­an Feicht­in­ger / Klaus Kra­toch­will (Öster­reich / YCBrei­ten­brunn) mit 6 / 2 / 4 / 2 / 8 / 1 / 2 und 17 Punk­ten. Das Team konn­te mit nur einem Sieg aber einer extrem kon­stan­ten Leis­tung – einen star­ken 8 Platz als Strei­cher – die Serie für sich ent­schei­den. Der zwei­te Gesamt­rang geht an Flo­ri­an Felz­mann / Ste­phan Beur­le / Micha­el Felz­mann (Öster­reich / SCK­am­mer­see) mit 1 / 3 / 10 / 4 / 3 /4 / 5 und 20 Punk­ten.

Der drit­te Gesamt­rang geht an den füh­ren­den nach dem zwei­ten Tag an das unga­ri­sche Team San­dor Var­jas /Laszlo Kovacsi /Gabor Mere­tie mit den Plät­zen 2 / 5 / 2 / 1/ 2/ 11 / 11 und gesamt 23 Punk­ten Das Team konn­te offen­sicht­lich mit den West­wind­be­din­gun­gen nicht so recht umge­hen. Nach einem schwa­chen Start konn­ten sich die Seg­ler vom Bala­ton immer­hin noch auf Platz 11 vor­kämp­fen. Aber nach dem 11 Platz in der sechs­ten Wett­fahrt hat­te er sei­nen Strei­cher schon aus­ge­schöpft. Damit war der ers­te Platz ver­lo­ren und sie kamen auf dem drit­ten Gesamt­platz zu lie­gen. Als Trost­pflas­ter konn­te sich das Team aber immer­hin den Titel „Unga­ri­scher Meis­ter“ mit nach Hau­se neh­men.

Noch ein wei­te­rer Titel war in die­ser Serie zu ver­ge­ben, die bes­te rein ober­ös­ter­rei­chi­sche Mann­schaft nach fünf Wett­fahr­ten und somit ober­ös­ter­rei­chi­scher Lan­des­meis­ter ist das Team AUT 7 Flo­ri­an Felz­mann / Ste­phan Beur­le / Micha­el Felz­mann (Öster­reich / SCK)


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