Causa Zementwerk Hatschek: Vier Gemeinden stellen Forderungen

Auf­grund der Tat­sa­che, dass die durch das Zement­werk Hat­schek her­vor­ge­ru­fe­ne mas­si­ve Geruchs­be­läs­ti­gung sowie die Beein­träch­ti­gun­gen durch Erschüt­te­run­gen und Lärm seit mitt­ler­wei­le über einem Jahr ohne spür­ba­re Ver­bes­se­run­gen andau­ern, haben sich die Gemein­den Pins­dorf, Ohls­dorf, Alt­müns­ter und Gmun­den gemein­sam mit dem Hat­schek-Bür­ger­bei­rat dazu ent­schlos­sen, den renom­mier­ten Umwelt­an­walt Dr. Wolf­gang List als Rechts­be­glei­ter zu enga­gie­ren.

Foto: pri­vat

Juris­ti­sche Grund­la­ge ist eine Ver­ein­ba­rung aus dem Jah­re 1996 zwi­schen den Gemein­den und Hat­schek. Fak­tum ist, dass das Unter­neh­men eini­ge wesent­li­che Punk­te nicht ein­hält. “Wir sehen uns daher als poli­ti­sche Ver­tre­ter ver­an­lasst und ver­pflich­tet, zum Schutz der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Schrit­te ein­zu­lei­ten”, so Gmun­dens Bür­ger­meis­ter Mag. Ste­fan Krapf.
 
For­de­rungs­ka­ta­log prä­sen­tiert
Bei der Pres­se­kon­fe­renz wur­de ein For­de­rungs­ka­ta­log an das Zement­werk Hat­schek prä­sen­tiert, wel­cher fol­gen­de Punk­te beinhal­tet:
  • Strik­te Ein­hal­tung der Ver­ein­ba­rung aus dem Jah­re 1996
  • Schrift­li­che Zusa­ge zur Instal­lie­rung einer rege­ne­ra­ti­ven Nach­ver­bren­nungs­an­la­ge
  • Unter­la­gen, um fest­stel­len zu kön­nen, dass die Anla­ge wie in der Ver­ein­ba­rung for­mu­liert moderns­ten euro­päi­schen Stan­dards ent­spricht
  • Auf­for­der­de­rung, den Import von Kunst­stoff­ab­fäl­len aus dem Aus­land zu unter­las­sen
  • Ver­öf­fent­li­chung aller Unter­la­gen der Lärm­mes­sun­gen
  • Kon­kre­te Aus­künf­te über die Kunst­stoff­la­ger bzw. Geneh­mi­gung zur Besich­ti­gung
Gemein­den set­zen Hat­schek Ulti­ma­tum 
Soll­ten die­se Punk­te bis 14.8. von Sei­ten des Unter­neh­mens nicht ein­ge­hal­ten bzw. abge­ar­bei­tet wer­den, wird unse­re Rechts­ver­tre­tung ein Schlich­tungs­ver­fah­ren bean­tra­gen.
 
“Wir sind uns voll­kom­men des­sen bewusst, dass das Zement­werk Hat­schek ein wesent­li­cher wirt­schaft­li­cher Motor und bedeu­ten­der Arbeit­ge­ber in der Regi­on ist, doch genie­ßen Sicher­heit und Schutz der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger für uns obers­te Prio­ri­tät!”, so Krapf.
Die gesam­ten Unter­la­gen der Pres­se­kon­fe­renz  gibt es hier zum Down­load: KLICK

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