Rettung nach Sturz beim Mittagkogel

Eine Berg­stei­ge­rin ver­letz­te sich ver­gan­ge­nen Frei­tag beim Abstieg vom Rin­ner­ko­gel auf einem ver­meint­li­chen Weg zum Offen­see. Die Wet­ter­ver­schlech­te­rung hat­te eine auf­wen­di­ge Ret­tung mit Hub­schrau­ber­un­ter­stüt­zung zur Fol­ge.

BRD Eben­see

Vier Berg­stei­ge­rin­nen und ein Berg­stei­ger woll­ten am 21.8.2020 vom Rin­ner über den Rin­ner­ko­gel und den Schön­berg zur Hoch­ko­gel­hüt­te wan­dern. Trotz des ange­kün­dig­ten Schlecht­wet­ters, nah­men sie die lan­ge Tour in Angriff. Nach dem Abstieg vom Rin­ner­ko­gel, beschlos­sen sie, wegen des auf­zie­hen­den Gewit­ters, ins Tal abzu­stei­gen. Dazu such­ten sie sich einen unmar­kier­ten Steig auf einer Inter­net­platt­form, der für sie den kür­zes­ten Weg dar­stell­te. Der Steig ist auch für orts­kun­di­ge und geüb­te Berg­stei­ger schwer zu fin­den. Im Bereich des Mit­tag­ko­gels kam eine der Berg­stei­ge­rin­nen zu Sturz, wobei sie sich eine Ver­let­zung am Unter­schen­ke und an der Hand zuzog.

BRD Eben­see

Um den Not­ruf ab zu setz­ten, mach­ten sich zwei Beglei­ter auf den Weg, da am Unglücks­ort kein Tele­fon­emp­fang war. Dies gelang ihnen um ca. 14 Uhr. Die Mann­schaft der Berg­ret­tung Eben­see und der Not­arzt­hub­schrau­ber Mar­tin 3 mach­ten sich auf den Weg.

Wegen des schlech­ten Wet­ters konn­te kei­ne Tau­ber­gung mehr durch­ge­führt wer­den, daher wur­den 6 Berg­ret­tungs­män­ner und Flug­be­glei­ter bei der Ver­un­fall­ten vom Hub­schrau­ber abge­setzt. Nach der Erst­ver­sor­gung wur­de die Berg­stei­ge­rin und einer der Beglei­ter durch das Geröll und die Lat­schen bis zu einer 40 Meter hohen Abseil­stel­le gelei­tet.

BRD Eben­see

Obers­te Prio­ri­tät hat­te die Sicher­heit der Geret­te­ten und der Ein­satz­mann­schaft, da es mitt­ler­wei­le zu Regen begon­nen hat­te und das Gelän­de in die­sem Bereich kei­nen Aus­rut­scher erlaubt. Wir haben alle über die Steil­stu­fe abge­seilt, da dies die ein­zig ver­tret­ba­re Wei­se war, die Steil­stu­fe zu pas­sie­ren und abklet­tern, bei die­sen Bedin­gun­gen, für uns nicht in Fra­ge kam“, erklärt Alo­is Rain­ba­cher-Bart von der Berg­ret­tung Eben­see. Die vom Tal auf­ge­stie­ge­nen Berg­ret­ter aus Eben­see trans­por­tier­ten die Ver­letz­te mit der Tra­ge bis zum Grün­berg­bo­den, von wo sie der Not­arzt­hub­schrau­ber ins Tal flie­gen konn­te.

Fünf Stun­den nach der Alar­mie­rung, war die Ret­tungs­ak­ti­on  been­det, an der 20 Mit­glie­der der Orts­stel­le Eben­see, ein Alpin­po­li­zist und die Mann­schaft des NAH Mar­tin 3 betei­ligt waren. Die Berg­ret­tung Eben­see rät drin­gend davon ab, unmar­kier­te Stei­ge aus dem Inter­net, zu bege­hen.


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