Neuer Kommunaltraktor für den Obertrauner Bauhof

Inves­ti­ti­on über € 163.000,- beschlos­sen’
Ober­traun; Der Ankauf eines neu­en Kom­mu­nal­trak­tors konn­te mit Unter­stüt­zung von LRin. Bir­git Gerstor­fer (SPÖ) fina­li­siert und in der jüngs­ten Gemein­de­rats­sit­zung ein­stim­mig beschlos­sen wer­den.

Im Sep­tem­ber 2005 wur­de der Ober­trau­ner Gemein­de­bau­hof fei­er­lich eröff­net und ein­ge­weiht. Gleich­zei­tig wur­den zwei neue Kom­mu­nal­trak­to­ren ihrer Bestim­mung über­ge­ben. Die star­ke Bean­spru­chung der Trak­to­ren vor allem beim Win­ter­dienst mach­te es nun – genau 15 Jah­re spä­ter – not­wen­dig, zumin­dest das „Haupt­ge­rät“ vor der anste­hen­den Win­ter­sai­son zu erneu­ern. Eine wei­te­re Zulas­sung wäre trotz auf­wän­di­gen Instand­hal­tun­gen und kos­ten­in­ten­si­ver Repa­ra­tu­ren nicht mehr mög­lich gewe­sen. Die Kos­ten für den neu­en Trak­tor der Mar­ke Steyr belau­fen sich auf € 163.000,-. Ange­kauft wur­de das Gerät in Zusam­men­ar­beit mit einer hei­mi­schen KFZ-Werk­stät­te über die Bun­des­be­schaf­fung GmbH.

Gemein­de­fi­nan­zie­rung NEU: 67 % muss die Gemein­de selbst auf­brin­gen
Zur Finan­zie­rung flie­ßen vom Land nur Mit­tel aus dem Resort von Gemein­de­re­fe­ren­tin Bir­git Gerstor­fer (SPÖ) in der Höhe von € 53.600,-. Die rest­li­chen € 109.000,- (oder 67 %) stam­men aus Eigen­mit­tel, wel­che die Gemein­de dafür in den letz­ten bei­den Jah­ren anspar­te. Wäh­rend die Gemein­de bis vor 2 Jah­ren nahe­zu eine 100 %-ige För­de­rung für der­ar­ti­ge Pro­jek­te erhielt, steht der Gemein­de Ober­traun nach den Bestim­mun­gen der „Gemein­de­fi­nan­zie­rung NEU“ nur mehr eine För­der­quo­te von 33 % (!!!) zu. Daher ist die Gemein­de gezwun­gen, für der­ar­ti­ge und kos­ten­in­ten­si­ve Pro­jek­te Gemein­de­ei­gen­tum zu ver­wer­ten. Vor 2 Jah­ren wur­de damit begon­nen, das „Alte Amts­ge­bäu­de“ für eini­ge klei­ne­re, aber eben­so wich­ti­ge Pro­jek­te wie zB. die Park­raum­be­wirt­schaf­tung oder die Stein­schlag­si­che­rung des Kop­pen­pas­ses zu ver­kau­fen. Nun lau­fen die Ver­käu­fe des alten Feu­er­wehr­zeug­hau­ses und des ehe­ma­li­gen Volks­schul­ge­bäu­des, damit die Eigen­mit­tel für das drin­gend not­wen­di­ge Feu­er­wehr-Rüst­lösch­fahr­zeug und einem wei­te­ren, klei­ne­ren Kom­mu­nal­trak­tor gesi­chert sind.

Nach­trags­bud­get für 2020 – noch hauch­dün­ner Über­schuss
In der aktu­el­len Sit­zung des Ober­trau­ner Orts­par­la­men­tes wur­de auch der Bud­get­nach­trag 2020 mit den schwer­wie­gen­den Aus­wir­kun­gen der Coro­na­kri­se beschlos­sen. Trotz dem star­ken Rück­gang von fast 12 % bei den Ertrags­an­tei­len (wer­den vom Bund den Gemein­den zuge­teilt) und gerin­ge­ren, eige­nen Steu­er­ein­nah­men (zB. Kom­mu­nal­steu­er) konn­te das Nach­trags­bud­get mit einem dün­nen Über­schuss von € 9.000,- ver­ab­schie­det wer­den. Ob die­se Pro­gno­se aber hält, ist ange­sichts des der­zei­ti­gen Lock­downs und Schlie­ßung aller Hotel- und Gast­be­trie­be zu bezwei­feln.

Wei­te­re Beschlüs­se des Gemein­de­ra­tes betra­fen die Über­ar­bei­tung des Finanz­pla­nes für die Jah­re 2021–2024, die Ver­wen­dung von Rück­la­gen für die Was­ser­ver­sor­gung und Abwas­ser­ent­sor­gung sowie die Ver­län­ge­rung des Pacht­ver­tra­ges mit den Bun­des­fors­ten für die Lang­lauf­loi­pe und Win­ter­wan­der­we­ge.

Foto: Peter Perstl


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