Sondersitzung des Obertrauner Gemeinderates

Ankauf eines Rüst­lösch­fahr­zeu­ges beschlos­sen
Um eine Kos­ten­stei­ge­rung beim Ankauf eines Feu­er­wehr­fahr­zeu­ges zu ver­mei­den, muss­te eine außer­or­dent­li­che Gemein­de­rats­sit­zung ein­be­ru­fen wer­den. In der vor­letz­ten Gemein­de­rats­sit­zung wur­de der Ankauf eines Kom­mu­nal­trak­tors über € 163.000,- beschlos­sen. Der Ankauf eines neu­en Rüst­lösch­fahr­zeu­ges für die ört­li­che Feu­er­wehr war dann für Dezem­ber oder spä­tes­tens im kom­men­den Früh­jahr geplant. Dies war seit eini­ger Zeit fix ver­ein­bart, da für das bald 30 Jah­re alte Feu­er­wehr-Fahr­zeug teil­wei­se kei­ne Ersatz­tei­le mehr ver­füg­bar sind.

Schnel­le Auf­trags­ver­ga­be war not­wen­dig, um Preis­stei­ge­rung zu ver­mei­den
Doch wie so oft kommt es aber anders, als man denkt! Denn der Her­stel­ler des Feu­er­wehr­fahr­zeu­ges, die Fa. Rosen­bau­er aus Leon­ding, teil­te der Gemein­de mit, dass die Prei­se für die Feu­er­wehr­fahr­zeu­ge – im Rah­men der Bun­des­be­schaf­fungs­GmbH-Ver­trä­ge — mit Mit­te Novem­ber eine Preis­stei­ge­rung gibt.

Nach Rück­spra­che mit der Gemein­de­ab­tei­lung war schnell klar, dass wir die­se Kos­ten­er­hö­hung natür­lich auch im eige­nen Inter­es­se ver­mei­den müs­sen!“ berich­tet Bür­ger­meis­ter Egon Höll (SPÖ). Nach­dem vom Gemein­de­amt die not­wen­di­gen Schrit­te in die Wege gelei­tet wur­den, konn­te in Zusam­men­ar­beit und Abstim­mung mit der zustän­di­gen Lan­des­rä­tin Bir­git Gerstor­fer (SPÖ) ein Finan­zie­rungs­plan für das Feu­er­wehr­fahr­zeug auf­ge­stellt wer­den.

Gesamt­kos­ten des neu­en RLFA von mind. € 437.900,-
Die „Norm“-Kosten für das Fahr­zeug betra­gen € 361.000,-, wobei vom . Lan­des­feu­er­wehr­ver­band ein Zuschuss über € 65.000,- und vom Gemein­de­r­es­sort des Lan­des € 55.000,- kom­men. Den Rest von € 241.000,- muss die Gemein­de Ober­traun aus Eigen­mit­tel selbst auf­brin­gen. Dazu kom­men auch noch Kos­ten von ca. € 77.000,- für die Pflicht- und Zusatz­aus­rüs­tung, wel­che von der Gemein­de und der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr gemein­sam auf­ge­bracht wer­den muss.

Wie schon beim Ankauf des Kom­mu­nal­trak­tors wer­den die Finanz­mit­tel der Gemein­de aus dem Ver­kauf des ehe­ma­li­gen Volks­schul­ge­bäu­des und alten Zeug­hau­ses auf­ge­bracht! Der Ankauf des Feu­er­wehr­fahr­zeu­ges ist zwar eine hohe Belas­tung, aber unbe­dingt not­wen­dig um die Schlag- und Ein­satz­kraft unse­rer Wehr wei­ter­hin zu gewähr­leis­ten.“ betont Bür­ger­meis­ter Egon Höll.

Bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr in Ober­traun war natür­lich die Freu­de groß, als sie von der etwas vor­ge­zo­ge­nen Neu­an­schaf­fung infor­miert wur­de. Kom­man­dant HBI Hans Strick: „„Nach dem Bau unse­res Ein­satz­zen­trums ist die Nach­be­schaf­fung des neu­en RLF ein Mei­len­stein für uns! Ein 100 % ein­satz­fä­hi­ges Rüst­lösch­fahr­zeug ist der abso­lu­te Min­dest­schutz für unse­re Bevöl­ke­rung, sei es bei Ver­kehrs­un­fäl­len, Brand- oder Kata­stro­phen­ein­sät­zen. Wenn die­ses Fahr­zeug nicht mehr vor­han­den oder nicht mehr ein­satz­fä­hig ist, sind Brand­schutz, Kata­stro­phen­dienst und tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung im Ort nicht mehr mög­lich.“

Im Zuge die­ser Gemein­de­rats­sit­zung wur­de der Finanz­plan für die nächs­ten Jah­re noch­mals adap­tiert und Umbau­ten beim Gemein­de­amt für einen bar­rie­re­frei­en Zugang (Kos­ten ca. € 25.000,-) ein­ge­plant.

Foto: Repro Perstl/Archiv Gemein­de Ober­traun


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