Weihnachtsverkauf vor der Lebenshilfe-Werkstätte Bad Ischl

Die Werk­stät­te in Bad Ischl der Lebens­hil­fe Ober­ös­ter­reich lädt zum Out­door-Ver­kauf ein: Ab sofort steht eine klei­ne Aus­wahl an Holz­pro­duk­ten– dar­un­ter auch die belieb­ten Sprei­ßel und Feu­er­teu­feln – zur Selbst­be­die­nung vor der Werk­stä­te bereit.

Da Weih­nachts­märk­te und der per­sön­li­che Ver­kauf in der Lebens­hil­fe-Werk­stät­te in Bad Ischl coro­nabe­dingt lei­der aus­fal­len müs­sen, gibt’s ab sofort einen Ver­kaufs­wa­gen vor der Tür mit einer klei­nen Aus­wahl an Holz­pro­duk­ten, her­ge­stellt von Men­schen mit Beein­träch­ti­gung. Dar­un­ter die belieb­ten Feu­er­teu­fel (ein Sackerl (10 Stück) für 2,50 €, eine Schach­tel (50 Stück) für 10 €), Sprei­ßel (ein Bund für 7 €, lose im Kar­ton für 6 €) und Sprei­ßel­ker­zen in diver­sen Grö­ßen. Kun­den kön­nen die Pro­duk­te in Selbst­be­die­nung aus­wäh­len und ihren Ein­kauf bei der auf­ge­stell­ten Kas­se bezah­len.

Beschäf­tig­te arbei­ten im Home-Office
Ein nor­ma­ler Werk­stät­ten-Betrieb ist aktu­ell auf­grund der stark stei­gen­den Coro­na-Neu­in­fek­ti­ons­zah­len nicht mög­lich. Daher wur­den Räu­me in den Lebens­hil­fe-Wohn­häu­sern zu Arbeits­stät­ten umfunk­tio­niert und Mitarbeiter*innen von den Werk­stät­ten brin­gen die Arbeit zu den Bewohner*innen ins Home­of­fice. „Unse­re Beschäf­tig­ten fal­ten Kar­tons, kuver­tie­ren und erle­di­gen diver­se ande­re Arbei­ten für eine Rei­he von Unter­neh­men“, sagt Werk­stät­ten-Lei­te­rin Regi­na Nuß­bau­mer. Gera­de in die­ser her­aus­for­dern­den Zeit, wo jeder sehr wenig Frei­raum hat und Bewe­gung nur sehr ein­ge­schränkt mög­lich ist, gibt Arbeit Sicher­heit und stärkt. Ein Dan­ke­schön geht daher an die Fir­men H+H, Art­we­ger, Klug, Wigo Druck, Sali­ne Aus­tria, Gallaria und Baumit, die die Lebens­hil­fe-Werk­stät­te regel­mä­ßig mit Arbeit ver­sor­gen. „Wir haben für heu­er bereits so vie­le Auf­trä­ge, dass wir kei­ne wei­te­ren mehr anneh­men kön­nen.“

Auf­ruf an Unter­neh­men für Inte­gra­ti­ve Beschäf­ti­gung
Für das Jahr 2021 freut sich die Werk­stät­te Bad Ischl aber über neue Auf­trä­ge und sehr ger­ne wür­den die Beschäf­tig­ten die­se in Form einer „Inte­gra­ti­ven Beschäf­ti­gung“ bei den Unter­neh­men vor Ort erle­di­gen. Bei die­ser Beschäf­ti­gungs­form besteht kein Dienst­ver­hält­nis, die Beschäf­tig­ten sind bei der Lebens­hil­fe ver­si­chert und wenn die Zusam­men­ar­beit nicht funk­tio­niert, kann sie jeder­zeit von bei­den Sei­ten unkom­pli­ziert been­det wer­den. „Für Men­schen mit intel­lek­tu­el­ler Beein­träch­ti­gung bie­tet die Inte­gra­ti­ve Beschäf­ti­gung die Mög­lich­keit, neue Kon­tak­te zu knüp­fen und ihre per­sön­li­chen Inter­es­sen und Fähig­kei­ten zum Ein­satz zu brin­gen. Unter­neh­men zei­gen damit sozia­le Ver­ant­wor­tung und tra­gen einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung Inklu­si­on bei“, sagt Nuß­bau­mer und gibt unter Tel. 06132 2581916 oder per E‑Mail ltg.ws-badischl@ooe.lebenshilfe.org ger­ne nähe­re Infos.

Foto: Lebens­hil­fe Ober­ös­ter­reich


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